• NEXUM – meine wunderschöne feingeflochtene Schmuckurne – wurde nun auch für den Bayerischen Innovationspreis 2026 nominiert! Das ist doch mal eine Freude! Es versüßt auch ein wenig auf das Warten auf den Brief, der mir dann sagt, ob ich nun Korb- und Flechtwerkgestaltermeisterin bin oder nicht… Also hier hoffentlich Freude Part I:

  • Ein Tag – aber wie intensiv! (und auch eine willkommene Abwechslung vom Meisterprüfungsstress, denn die Woche darauf begannen die Prüfungen…)

    Ich hatte Unterstützung einer wunderbaren Freundin und auch Flechterin, ich durfte meine Urne NEXUM vorstellen, Präsentationen halten und Fragen beantworten. Und ich glaube, das eine oder andere Mal konnte ich sogar etwas Begeisterung weitergeben. Die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern hatte nicht nur einen ansprechenden und gut durchdachten Stand (eigener Barista! Direkt neben mir!), sondern waren freundlich, hilfsbereit, kompetent und sehr unterstützend! Es war ein toller Tag und die Handwerkskammer für Oberfranken hat in der DHZ 5/2026 auch einen kleinen Bericht verfasst:

    Quelle: Deutsche Handwerkszeitung 5/2026 (HWK für Oberfranken)

  • Vom 04. bis 08.03.2026 ist wieder einmal die Internationale Handwerksmesse in München, an der ich schon mehrmals teilnahm im Rahmen meiner Ausbildung an der Staatlichen Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung.

    Dieses Jahr darf ich am Stand der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern mich, mein Handwerk und meine Schmuckurne präsentieren. Die IHM empfehle ich jedes Jahr an alle Interessierten, denn es gibt ein tolles Angebot und so unendlich viel zu sehen!

    Dieses Jahr bin ich nur einen Tag vor Ort und daher findet ihr mich am 05.03.2026 am Stand der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern in der Halle C1. Ich freue mich über alle Interessierten und Neugierigen! Kommt vorbei, lasst euch von mir begeistern und genießt das Handwerk in all seinen Facetten!

  • Ich erzählte bereits, dass für die Meisterprüfung u. a. drei Meisterstücke geflochten werden müssen und über das Möbel hatte ich beim letzten Mal geschrieben.

    Heute möchte ich vom „freien Stück“ sprechen, dass häufig eine Feinflechtarbeit wird – aber nicht muss. Dieses Stück gibt dem Flechter die Möglichkeit, sich nach seinem Lieblingsmaterial oder seiner Lieblingstechnik zu widmen und mehr Persönlichkeit in diese Prüfung einzubringen.

    Da mein Abschlussstück bereits eine sehr aufwendige Feinflechtarbeit war und die Truhe und das Möbel jeweils aus Naturmaterialien und eher die gleiche Farbrange abdecken, war mir nach etwas mehr BUNT. Außerdem liebe ich die japanische Blumenknotentechnik Hana-musubi, wie man in der Galeria ja an dem Haarreifen und den Schalen sehen kann 🙂 ich hatte dann auch schnell die Idee eines Lampenschirms. Der meisterliche Anspruch entstand hier zum einen in der Menge der Blumenknoten sowie der Anordnung der Farben. Ich habe viel hin und her probiert, damit die Farben eine ansprechende Wirkung entfalten. Damit das alles zusammen in einem verflochten wird, muss beachtet werden, dass die diagonalen Flechtfäden sich ja immer wieder nach oben mit anderen diagonalen Fäden kreuzen; nur die einzelnen Runden werden geschlossen und könnten stets eine andere Farbe haben. Ich habe pro Runde 44 Blumen und 20 Runden. Das kommt auf 880 Blumen. Die Form muss auch gehalten werden, allerdings gibt es am Schluss eine kleine Korrektur, wenn etwas nicht Hundertpro passt. Als Material habe ich mich für Kamihimo entschieden – ein japanisches Spezialpapier, mit dem gut geflochten werden kann – in vier Farben: weiß, hellrosa, rosa und dunkelrosa. Eigentlich nicht meine präferierte Auswahl, aber sie passen sehr gut zusammen und erinnern mich an Magnolien, die ja ästhetisch über jeden Zweifel erhaben sind.

    Ich bin mit dem Ergebnis jedenfalls sehr zufrieden und hoffe, dass meine Finger das gut durchstehen, denn das Material fordert – vor allem die Haut, wenn über die immer gleiche Stelle das relativ raue Material gezogen wird…

  • Die im letzten Beitrag erwähnten 3 Meisterteile werden nicht alle nacheinander erarbeitet und geübt, sondern durchaus durcheinander. Daher ist mein Möbel auch noch nicht vollständig fertig, aber ist inzwischen eine ziemlich solide Idee und es wird „nur noch“ die Herstellung geübt und kleine Details angepasst.

    Ich hatte viele verschiedene Ideen, aber um dem „meisterlichen Anspruch“ gerecht zu werden, sollten Bauteile wie z.B. ein dreidimensionaler Bogen eingearbeitet sein und auch gewisse statische Ansprüche erfüllen. Ein Sitzmöbel ist daher recht naheliegend und am häufigsten gewählt. Reines Sitzen ist für mich persönlich aber nicht sehr attraktiv, daher habe ich einen Schaukelhocker entworfen aus Rattan, genauer ungeschältem Manau. Beflochten wird die Sitzfläche mit einer sogenannten Stäbung. Hier die Bilder meines ersten Prototyps, der handwerklich alles andere als ausgearbeitet ist, aber wie gesagt, solide Basisarbeit und nun noch Zeit und Detailliebe.

    Möbelbau im Flechthandwerk heißt häufig, Rattanmöbelbau. Es gibt verschiedene Arten von Rattan, die hierfür genutzt werden können, Manau (Calamus manan) wird sehr oft genommen. Rattan-Pflanzen sind Kletterpalmen, die am häufigsten für Flechtzwecke aus Südost-Asien und den dortigen Dschungeln stammen. Sie können unfassbar lang werden und die Stangen, wie ich sie hier z.B. verwende, haben im deutschen Handel Längen von 2,5-4m – ganz grob. Mit Schale ist es schwieriger diese Stangen zu biegen, aber dafür halten sie danach besser die Form. Ohne Schale leichter zu biegen, gehen schnell wieder aus der Form raus, aber können dafür wiederum gebeizt, gefärbt usw werden.

    Das Biegen funktioniert in diesen Stärken mit Hitze, manchmal zusätzlich auch Wasser; man könne sie also auch in einen Dampfofen legen und die heißen Stangen dann über Formen ziehen. Häufig jedoch nimmt man sich hier Gasflammen zur Hilfe; die Flamme kann gezielter eingesetzt werden und man hat weniger Vorbereitungszeit. Das aber erfordert Aufmerksamkeit (Unfallgefahr und Verbrennung des Materials), Geduld (das gebogene Teil muss in der Position gehalten werden bis es erkaltet ist) und Kraft (je nach Durchmesser des Materials und den stangenspezifischen Eigenschaften kann es sehr kraftraubend sein, die Stangen in die gewünschte Biegung zu bringen – und zu halten bis zum erkalten).

    Das Korbrohr kann dagegen in Wasser geweicht werden, nach einem halben Tag in kalten Wasser ist es oft schon einsatzbereit. Auch Korbrohr ist eine Rattanpflanze, eben in geringerem Durchmesser.

    Der Hocker lässt sich auf zwei Arten nutzen: man kann sich sowohl quer als auch längs drauf setzen und ist vor allem zum arbeiten gedacht, bei eher ruhigen Tätigkeiten wie z.B. Computernutzung. Hier kommt durch die leichte Rundung unten stets eine kleine Bewegung in den Körper, Verkrampfungen werden vermieden und die Mikrobewegung führt zu einem entspannteren Rücken. Und der Seele tut es auch gut, wenn nach getaner Arbeit noch eine kleine Vergnügungsrunde geschaukelt wird 🙂

  • Wie schon viele wissen, habe ich mich in meinem Größenwahnsinn und ohne Not entschlossen, auch den Meistertitel zu erwerben. Warum ohne Not? Das Flechthandwerk ist vor einigen Jahren, wie viele andere Handwerke auch, von der Meisterpflicht befreit worden. Dies war ein Versuch, dem. Handwerkermangel zu begegnen und auch Selbständigkeit im Handwerk zu fördern. Handwerke, die der Meisterpflicht unterliegen, dürfen nur mit Meistertitel Betriebe führen – entweder hat der Inhaber selbst den Meistertitel oder er stellt einen Meister ein. Ein paar Jahre später schon wurde zurückgerudert und viele Handwerke unterliegen nun erneut der Meisterpflicht. Auch für die Korbmacher bzw. Flechtwerkgestalter war dieser Schritt in der Diskussion – den aber ohnehin wenigen Absolventen und Lernenden dieses Handwerks sollte es aber nicht weiter erschwert werden, sich selbstständig zu machen (im übrigen fast immer zwangsläufig der Weg, wenn man beruflich flechten möchte). Man befürchtete, diesem selten gewordenen Handwerk endgültig den Todesstoß damit zu geben. Kurzum: es gab nie eine Notwendigkeit für mich, den Meistertitel zu erwerben. Aber ich bin wissbegierig und fordere mich gerne heraus. Und bisher bereue ich es eigentlich nicht – trotz aller Anstrengung.

    Deutsche Meisterausbildungen bestehen aus 4 Teilen: der Fachtheorie, der Fachpraxis (also jeweils das spezifische Handwerk betreffend) und dann gewerkübergreifend die „Ausbildung der Ausbilder“, kurz AdA sowie „Fachfrau/-mann für kaufmännische Betriebsführung (HwK)“, kurz FkB.

    Die letzten zwei habe ich schon erfolgreich bestanden. Seit Anfang Dezember 2025 bin ich in der Vorbereitung für die Fachteile. Jede Meisterprüfung hat es auch entsprechend in sich.

    Für uns Flechter bedeutet das:

    -3 Arbeitsproben: in jeweils vorgegebener Zeit (1-1,5h) müssen drei verschiedene vorgegebene Sachen geflochten bzw. gebogen (Möbelbau mit Rattan) werden

    -3 Meisterstücke: in jeweils 3 Tagen müssen 3 selbst gestaltete und geplante Stücke geflochten bzw gebaut werden (eine geflochtene Truhe mit mind. 80cm Länge und Würfelgeflecht mit Deckel; ein (Sitz)Möbel aus Rattan mit dreidimens. Bogen, Beflechtung und Oberflächenbehandlung; ein freies Stück, das außer dem flechterischen Anspruch recht frei ist)

    -Theorieprüfung mit Fragen zu Techniken, Materialkunde, Berechnungen etc.

    -detailierte Technische Zeichnung mit Drei-Tafel-Ansicht, meist das Möbelbau-Meisterstück

    -mündliche Prüfung

    Ich persönlich hab ordentlich Bammel davor und die Tatsache, dass ich mir das – ich wiederhole mich – ohne Not „antue“, hilft da nicht. Leider habe ich ziemlich große Prüfungsangst. Das hat mich zwar noch nie davon abgehalten, etwas zu machen, was ich möchte. Aber ich blockiere mich dann häufig selbst und bleibe weit unter meinen eigentlichen Leistungen. So war es auch in der Abschlussprüfung zur Flechtwerkgestalterin. Ich hatte plötzlich Fehler gemacht, die ich sonst nie gemacht hätte. Es hilft nichts, ich werde mich durchbeißen, natürlich werde ich das. Es hilft ja schon, dass ich weiß, dass es nicht an meinen Fähigkeiten liegt, wenn ich etwas zu einer Prüfung nicht abliefern kann.

    Ich habe durchaus Ansprüche an meine Stücke für die Meisterprüfung und hoffe, dass die Prüfer das ähnlich sehen. Aber das Ziel ist ganz klar: bestehen. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn es nicht sofort klappt, geht die Welt vermutlich auch nicht unter.

    Ich werde die jeweiligen Meisterstücke und Arbeitsproben, bzw. die Vorbereitung dergleichen hier auch wieder beschreiben und mit allen Interessierten teilen, also gerne wieder vorbeischauen 🙂

    Ich wünsche allen ein gutes neues, erfolgreiches und vor allem GESUNDES neues Jahr!

  • Es waren „nur“ zwei Märkte, aber sie waren toll und ich habe mich sehr über das viele Interesse und die vielen Gespräche und Inspirationen gefreut! Mit immer mehr Wertschätzung für mein Handwerk ist der „Adventsmarkt im Sand“ mir eine treue und liebgewonnene „home-base“ geworden. Als bisschen versteckter, aber gemütlicher Geheimtipp im Innenhof bekommt das alles seine ganz eigene Identität.

    Dankeschön! Habt alle noch eine zauberhaft-vorfreudige Adventszeit und gemütliche Weihnachtszeit!

  • Letztes Wochenende durfte ich im Schloss Wiesenthau meine Flechtobjekte feilbieten und neue Kontakte knüpfen. Einer meiner größten Freuden: Begeisterung schüren für dieses wunderbare Handwerk! Am kommenden Wochenende darf ich das dann hoffentlich auch wieder ganz häufig tun – beim Adventsmarkt im Sand, der nicht nur gemütlich und hübsch ist, sondern mit ganz viel Kunsthandwerk auch hochwertige, kreative und liebevolle Produkte anbietet.

    Kommt vorbei! Ich freue mich auf euch und alle anderen Aussteller ebenso!

  • Es beginnt die schöne Zeit mit Märkten, Vorfreude und dem einen oder anderen Glühwein…

    Hier findet ihr mich:

    Künstler-Unikate auf Schloss Wiesenthau“ bei Forchheim:
    22.11.2025, Samstag von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr
    23.11.2025, Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    „Adventsmarkt im Sand“ in Bamberg:
    28.11.2025, Freitag von 16:00 Uhr bis 20:30 Uhr
    29.11.2025, Samstag von 11:00 Uhr bis 20:30 Uhr
    30.11.2025, Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    HIER findet ihr alle Bamberger Advents- und Weihnachtsmärkte, der Adventsmarkt im Sand hat leider keine eigene Seite

    Ich freue mich auf euch!

    
    
    
    
    
  • Rheinland-Pfalz hat sich getraut und das Bestattungswesen reformiert. Hier hat die Politik gesehen und verstanden, dass die Menschen in ihrer Trauer neue Wege gehen wollen – und vielleicht auch müssen. In einer Welt, die sich so sehr in so kurzer Zeit verändert hat, können häufig die alten Rituale die Menschen nicht mehr abholen. Da wir Trauer und Verlust nicht von außen begrenzt werden können – weil es ja kein vorübergehender Zustand ist, so ein Tod eines geliebten Menschen – ist es umso wichtiger, den Weg für sich in der Verarbeitung zu finden.

    Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause. (Novalis)

    Nach Hause bedeutet für alle was anderes und dass nun sich Menschen entscheiden können, ihr „nach Hause“ selbst zu bestimmen, finde ich fantastisch.

    Die Landesregierung hat gute Gesetze erarbeitet und wer weiß, dann ist vielleicht bald eine NEXUM auch in Rheinland-Pfalz. Also muss ich wieder fleißig flechten und mit meinen neuen Formen geht das auch fantastisch!

  • Wie lange ein Jahr dauern kann, wenn man auf etwas wartet… aber jetzt! Es ist wieder Korbmarkt! 19.09.-21.09.2025 ist wieder was los, in Lichtenfels. Da es mehr als ein Markt mit Flechtwerken ist, heißt es korrekt natürlich Flechtkulturfestival und bietet viele unterschiedliche Programmpunkte. Da das hier aber unbezahlte Werbung und meine eigene Vorfreude darauf ist, hier der Link für den Korbmarkt, also die tatsächlichen klassischen Marktinfos, gleich die Info: Markt ist nur am SA und am SO, also 20.09. sind 21.09.! Schaut es euch an und unterstützt die fleißigen internationalen Flechter, die ein selten gewordenes Handwerk mit soviel Hingabe, Engagement und Freude erhalten! Ich selbst stelle nicht aus, dafür sind es bei mir dieses Jahr zwei Adventsmärkte hintereinander… Infos folgen 🙂

  • Was für eine Freude! Was für eine Wertschätzung! Was für ein Tag! Diese Woche wurde mir der Zukunftspreis der HWK für Oberfranken 2025 verliehen – in der Kategorie „kreatives, wunderschönes Handwerk“. Ausgezeichnet wurde hierbei meine Schmuckurne Nexum. Die anderen 5 Kategorien waren eher „gestandene“, teils große Betriebe, teils schon seit langem in Familienhand. Da war ich als Einzelkämpferin / Einzelflechterin etwas besonderes und umso mehr – gerade weil ich nicht die großen Zahlen mitbringe – geehrt, soviel Wertschätzung zu erfahren.

    Die Handwerkskammer für Oberfranken hatte in der Alten Orangerie des Schlosses Rosenau in Rödental eine sehr schöne Veranstaltung organisiert, motivierende Reden für das Handwerk gehalten und mit ihrer extern besetzten Jury vielfältige Ansichten und Einflüsse eingebracht. Die Jury hatte in ihrem jeweiligen Fachbereichen zudem eine Laudatio gehalten – für jeden der sechs Preisträger. Und ich bin von der Laudatio von Sabine Gollner (Vorsitzende der Künstlerkolonie Fichtelgebirge) ehrlich gesagt immer noch geflasht. Dass das Design von Nexum mit seinen Aspekt auch wirklich so gesehen wird, wie ich mir das alles gedacht hatte – gibt es ein größeres Lob für die eigenen Arbeit? Durch die oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken war auch ein Preisgeld für jeden Preisträger möglich. Superfreundliches Servicepersonal und mega Catering von meiner FkB-Kurs-Kollegin aus Coburg… alles zusammen einfach richtig gut!

    Durch die Laudatio von Sabine Gollner und den Gesprächen nach der Verleihung der Preise wurde mir bewusst, ich bin wirklich auf dem richtigen Weg! Der individuelle und intuitive Umgang mit Tod, Trauer und Sterben ist ein Bedürfnis, das sich zunehmend seinen Weg bahnt und dem immer mehr Menschen folgen, wenn der traurige Ernstfall eintritt. Mein Beitrag ist eine Urne, die einlädt für ein erstes und wortwörtliches beGREIFEN, die etwas fühlbar macht, mindestens einen unserer 5 Sinne anspricht, um eine Verknüpfung und eine Verbindung zu schaffen. Für etwas, das mit dem reinen Geist, dem Gedanken nicht zu fassen ist: wir haben jemanden verloren. Aber mit einem offenen Umgang, mit einem Gespür für unsere Bedürfnisse und die der Trauernden können wir auch was gewinnen.

    Hier ist der Beitrag von TV Oberfranken:

    https://www.tvo.de/mediathek/video/roedental-zukunftspreis-der-hwk-fuer-oberfranken-sechs-innovative-unternehmen-ausgezeichnet

  • Finally! Ich hatte schon mir viele Gedanken gemacht und Versuche für einen eigenen Online-Shop gestartet und endlich ist er fertig! Das Angebot ist noch übersichtlich, doch ich arbeite an einer stetigen Erweiterung! Und das tolle beim Flechthandwerk: was noch nicht da ist, kann noch geflochten werden! Wenn ihr also auf der Suche nach was bestimmten seid, schreibt mir gerne, zum Beispiel über die Kontakt-Seite und fragt an! Es gibt (fast) nichts, was man nicht flechten könnte…

  • Stuhlgeflechte zu erneuern ist die häufigste Auftragsarbeit, die man als Flechter für gewöhnlich bekommt. Eine Arbeit, die ich auch sehr gerne machen. Lernen aber kann ich am meisten, wenn es Aufträge sind, die eher unüblich sind. So durfte ich einen Rückentragekorb – eine Heukraxe -nachflechten, die zwei sehr netten Menschen für eine lange Zeit eine große Hilfe bei der Versorgung ihrer Schafe war. Es brauchte zwei Versuche, aber am Ende waren alle glücklich – sogar ich 🙂

  • Es ist wieder soweit! Internationale Handwerksmesse! In München ist natürlich auch wieder die Staatliche Fachschule für Flechtwerkgestaltung vertreten und stellt aus! Die diesjährige Abschlussklasse hat sich dem Thema Mode und Flechtwerk zum anziehen gewidmet und hatte auch schon eine Modenschau dazu auf der IHM laufen!

    Absolventen der verschiedenen Schulen wurden gefragt, ob sie nicht ein kleines Video aufzeichnen könnten, um die Möglichkeiten des Handwerks, die persönliche Faszination des gewählten Gewerks und die Zukunfsmöglichkeiten aufzuzeigen: und ich bin mit dabei. Ein kleines, feines 2min Video, das ihr dann vor Ort anschauen könnt. Oder hier (und zum Glück bin ich Handwerkerin und keine Filmemacherin 🙂 )

    Besucht die IHM, wenn ihr könnt und geht vor allem in die Halle B, in der die gestaltenden Handwerke sich vorstellen! Lasst euch faszinieren von den Möglichkeiten und der Kreativität, mit der Jahr für Jahr Neues und Inspirierendes geschaffen wird!

    https://www.ihm-handwerk-design.com

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